ARBEIT 21
ÜBERBLICK
"Weiche" Gestaltungsanforderungen an den Multimedia-Arbeitsplatz der Zukunft abgeleitet aus den Bewertungen der dynamischen Veränderungen der Arbeitswelt.
Die Erfahrungen des gewerkschaftlichen Forum Soziale Technikgestaltung in den mehr als elf Jahren seiner Tätigkeit zeigen, daß für die Entwicklung und Implementierung moderner Technik gerade die Berücksichtigung "weicher Gestaltungsfaktoren" zunehmend erfolgsentscheidend wird.
Unter "weichen Gestaltungsfaktoren" sind jenseits der Themen Ergonomie, Nutzungsfreundlichkeit der Mensch-Maschine-Schnittstelle, individuelle Belastbarkeit und rechtliche Rahmenbedingungen, vor allen Dingen auch die Fragen der Integration neuer Technik in die Arbeitsorganisation und in die Arbeitsabläufe (workflow), Qualifizierungsgesichtspunkte, Gendermainstreaming sowie die prioritäre Berücksichtigung des strukturellen Wandels des Arbeitsverhältnisses zu fassen. Technische Innovationen müssen Teil einer innovativen neuen Arbeitskultur werden, um für die "neuen Infrastrukturen der Arbeit" optimal angepaßt zu sein.
Gerade vor dem Hintergrund der Tatsache, daß KMUs (kleine und mittelständische Unternehmen / small and medium sized enterprises SMEs), das Handwerk, Selbständige und Existenzgründer (start ups) Zugang zu neuen technologischen Chancen benötigen, sind deren "weiche" Rahmenbedingungen besonders hervorzuheben. Erfahrungen "regionaler Innovationspartnerschaften" wie der baden-württembergischen "Anwenderplattform Telearbeit" sind dabei als Hintergrund sehr wertvoll.
Wichtig sind zudem die Prozesse des Interessensausgleichs zwischen den Tarifpartnern. Positionen von Beschäftigten, Betriebsräten, Gewerkschaften, Arbeitgebern und Managementvertretern in einschlägigen Branchen werden in "arbeit 21" aufgegriffen.
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| Letzte Änderung: 16.02.2005, 17:11:35 (GMT+01:00) | ||
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